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Reisetipps für Brasilien und Rio de Janeiro

1. Visum

Bei Reisen mit einem Aufenthalt von bis zu 3 Monaten brauchen EU-Bürger brauchen kein Visum. Es reicht der gültige Reisepass. Trotzdem muss man ein Einreiseformular ausfüllen und die Migrations-Kontrolle passieren. Außerdem sollte man wissen, dass in Brasilien die Ausweispflicht gilt. Wenn Sie keine Papiere bei sich tragen wollen, sollten Sie zumindest eine Kopie des Passes und einen Nachweis Ihrer Unterkunft (z.B. Visitenkarte des Hotels) vorzeigen können. 

Reisetipp - Aufenthalt von mehr als 3 Monaten

Es besteht die Möglichkeit, bei der Policia Federal am internationalen Flughafen den Aufenthalt ​der Reise um nochmals 3 Monate zu verlängern. Dies sollte man vor Ablauf der 3 Monate tun. Für den Gesamtaufenthalt in Brasilien gilt die Obergrenze von 6 Monaten innerhalb einer Jahresfrist.

2. Impfungen

Wenn Sie aus bestimmten Ländern nach Brasilien einreisen, wird der Nachweis von Impfungen verlangt. Beispielweise könnten Sie als EU-Bürger bei einer Reise von Peru nach Brasilien nach einer Gelbfieber-Impfung gefragt werden. Dies kann zu Problemen führen, weil die Impfung mindestens 10 Tage vor der Einreise erfolgt sein muss und daher nicht spontan nachgeholt werden kann. 

Tipp für Impfungen

Informieren Sie sich über Einreisebestimmungen, wenn Sie nicht direkt aus Europa kommen. Nehmen Sie möglichst einen internationalen Impfausweis mit.

3. Geld und Umtausch

Die Währung ist in Brasilien der Real (bzw. Reais). Sie können Dollar oder Euro problemlos in zahlreichen Reisebüros und Wechselstuben tauschen.

Reisetipp - Geldkarte in Brasilien

Es ist besser seine Bankkarte an Stelle von übermäßigem Bargeld dabei zu haben. Mit der Bankkarte (Maestro) kann man Geld vom Geldautomaten holen (Banco do Brasil, Citibank, HSBC) oder direkt bezahlen. Kreditkarten sind also nicht unbeding erforderlich, wenn man auf der Reise kein Auto mieten möchte.

 

 

 

4. Telefonieren

Für Ortsgespräche braucht man in Brasilien keine Vorwahl zu wählen - auch nicht für Handys. Die Landesvorwahl ist +55, die Vorwahl für Rio de Janeiro ist -21. Wenn man nationale Gespräche tätigen will, braucht man einen Operator, der an den Anfang gestellt werden muss. Diese haben unterschiedliche Codes, bspw. 21; 23; 25; oder 31. Man kann also z.B. von Rio aus nach Salvador telefonieren mit   031 71 5555 5555 (0 für nationales Gespräch, 31 als Operator und 71 als Vorwahl für Salvador). Von Brasilien nach Deutschland würde man telefonieren mit 00 31 49 761 30340. (00 für international, Operator, Landesvorwahl für D etc. )

Ihr deutsches Handy funktioniert i.d.R. gut in Brasilien, die Benutzung ist allerdings nicht sehr preiswert. Bitte denken Sie auf Ihrer Reise daran, dass im Landesinnern vielleicht gar kein Handy-Netz funktioniert.

Reisetipp - Telefonieren in Rio de Janeiro

Sie können sich alternativ einen Chip von einer Telefongesellschaft kaufen (oi, TIM, Claro, Vivo). Der Chip muss aktiviert werden. Dazu braucht man eine Steuernummer (CPF), die man auch als Ausländer bekommt. Vielleicht können Sie den Verkäufer im Telefonladen bitten, Ihnen den Chip freizuschalten. Oder Sie bitten um einen gültigen Chip, wenn Sie Ihr Appartement reservieren.  

Für die öffentlichen Telefone braucht man eine Telefonkarte, die man problemlos z.B. an Kiosken, in Apotheken und anderen Geschäften kaufen kann.

5. Transport

Der öffentliche Nahverkehr scheint chaotisch, scheint aber auch zu funktionieren. Man kann problemlos die (gelben) Taxis verwenden und zahlt, was auf dem Zähler angezeigt wird. Hier gibt es eine Ausnahme. Wenn die Tarife von Zeit zu Zeit angepasst werden, haben die Taxifahrer eine (offizielle) Tabelle dabei und zeigen dann darauf den Wert, der dem angezeigten Zählerstand entspricht. Die Tabelle muss auch am Fenster des Taxis hängen und abgestempelt sein.

Es gibt spezielle Taxis und auch die Möglichkeit, mit dem Fahrer einen pauschalen Preis auszuhandeln.

Reisetipp - öffentliche Verkehrsmittel in Rio de Janeiro

Bus und Metro fahren kann man auch ohne Probleme. Wir haben Hinweise dazu auf einer Seite unter Aktivitäten separat zusammen gestellt. 

 

6. Sprache

Man spricht Portugiesisch, lernt Englisch und versteht etwas Spanisch. Auf jeden Fall kann man nicht davon ausgehen, dass überall Englisch verstanden wird. Trotzdem versuchen die Brasilianer, den Touristen zu helfen.

7. Gesundheit

Es gibt eine kostenlose medizinische Grundversorgung mit Notfallstationen. Wenn man die in Anspruch nimmt, muss man mit z.T. erheblichen Wartezeiten rechnen. Normalerweise wird man sich an ein größeres oder sogar internationales Krankenhaus wenden, dort in bar bezahlen und dann mit der deutschen Krankenkasse abrechnen.  

8. Kriminalität

Die Sicherheit in Rio hat aufgrund großer Anstrengungen der Regierung und der verbesserten wirtschaftlichen Situation der Bevölkerung stark zugenommen. Man muss nicht pauschal davon ausgehen, dass man überfallen wird. Natürlich ziehen Großereignisse wie Silvester und Karneval auch Gauner an. Tragen Sie bei sich, was Sie unbedingt brauchen.

Touristen sollten beachten, dass Armut noch existiert und viele Teile der Stadt noch von "parallelen Kräften" kontrolliert werden. Also verhält man sich dezent und geht nicht allein und ohne Kenntnisse der Gegebenheiten in Favelas spazieren. 

Empfehlung

Wenn Sie um Ihre Habseligkeiten "gebeten" werden, geben Sie diese bereitwillig her, bleiben ruhig und lassen es darauf beruhen.

 

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